Rückblick Kabarett mit Broadway-Joe

Am Samstag, den 13. April, war der Allgäuer Mundart-Kabarettist Josef Haberstock alias Broadway-Joe bei den SF Bussen in Uigendorf zu Gast. Ab 20 Uhr unterhielt der Allgäuer die gut 60 Besucher im Dorfgemeinschaftshaus auf seine lustige und spontane Weise mit zahlreichen Liedern und Sketchen. Dabei wurde mitunter auch der ein oder andere Gast aufs Korn genommen und es blieb kein Auge trocken als der Solo-Künstler seine Erfahrungen mit der Haarfärberei der Frauen oder der ruppigen Bierzeltbedienung Frenie zum Besten gab. Der Broadway-Joe ging außerdem gezielt auf die Sportfreunde ein, in dem er eigens ein Nachnamen-Quiz für die Bussabolzer entwarf, bei dem das Publikum anhand von Bildern bekannte Nachnamen aus dem Bussenland erraten mussten. Nicht weniger lustig war dann seine Geschichte von einem Ausflug der Bussenbolzer nach Ulm. So nahm die Geschichte nach Eingabe in WhattsApp und der darüber gelaufenen Autokorrektur doch einen ganz anderen Verlauf. Das gut gelaunte Publikum sang dann im Anschluss in voller Inbrunst mit zu Titeln wie „Ohne Bier wärs Leaba so gaga“ oder zur Fortsetzung von der bekannten Vogelwiese, in der der Franz nun beim Stammtisch so allerhand erlebte. Nach einer kurzen Pause kam sogleich wieder Schwung in den Saal, als der Joe über die Essmanieren von manchen klage und sein Lied von einem „Bolla Käs“ zum Besten gab. Sowohl der Sprachkurs Allgäuerisch-Arabisch sowie die verblüffende Ähnlichkeit vom schwäbischen zum afrikanischen eröffneten dem Publikum dann neue Horizonte. Bei den Liedern „Alle wearet älter, bloß i bleib wi i bi“ und „Koi Sau will den Opa sea“ kam das gesanglich begabte Publikum nochmal voll auf seine Kosten. Nach knapp 3 Stunden bester Unterhaltung ging der Kabarettist dann von der Bühne, wurde jedoch nach reichlich Beifall nochmal zu einer Zugabe überredet und schloss mit dem Lied „A Bier to go“, bei dem nochmal alle mitsingen konnten und einem zweistimmigen Flötensolo, vorgetragen auf zwei Flöten gleichzeitig. Das Publikum verabschiedete den Broadway-Joe mit reichlich Beifall und hatte über den Abend nicht nur viel zu Lachen und zu Singen, sondern konnte auch einen musikalisch sehr talentierten Künstler an  der Gitarre, der Ziehorgel, der Mundharmonika und an der Flöte hautnah erleben.

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